Ausbildungsberufe

Fachkraft für Schutz und Sicherheit

Deine Ausbildung als Fachkraft für Schutz und Sicherheit

Typ

Ausbildung

Empfohlener Abschluss

Realschulabschluss

Dauer

3 Jahre

Gehalt pro Lehrjahr

ca. 620 € / 680 € / 780 €

Sicherheit und Schutz sind wichtige Güter - aber wer setzt sie durch? Heutzutage gibt es vieles, was sich zu schützen lohnt: Gebäude, Wertgegenstände, Personen, Events. Bestimmt begegnet dir immer wieder die Schrift „Security”. Hinter dieser Aufschrift stecken Unternehmen, die sich auf Sicherheits- und Schutzmaßnahmen spezialisiert haben – und in einem dieser Unternehmen kannst du dich zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit ausbilden lassen.

Was mache ich als Fachkraft für Schutz und Sicherheit?

Als Fachkraft für Schutz und Sicherheit bist du nicht nur für die Durchführung einer Schutzmaßnahme zuständig, sondern auch für ihre Planung. Du versuchst, die Gefahrenlage einzuschätzen und entwickelst daraufhin Lösungsansätze. Welche technischen Möglichkeiten gibt es in einem speziellen Fall? Du wählst passende Alarmanlagen und andere Schutzsysteme aus und installierst sie, stellst die Inbetriebnahme sicher und stehst bei Fragen zur Verfügung. Als Personenschützer - auch dieser Bereich gehört zum Beruf -  beherrschst du außerdem Nahkampftechniken und bist je nach Situation befugt, eine Waffe zu tragen. Bei Veranstaltungen behältst du den Überblick über das Geschehen mithilfe von Kameras, überprüfst die Kennzeichnung und Erreichbarkeit der Notausgänge, kontrollierst Taschen und Fahrzeuge und weist Parkplätze zu. Bei Werttransporten begleitest du den Fahrer, sorgst dafür, dass das Fahrzeug auch wirklich fahrtüchtig ist und beaufsichtigst das zu transportierende Gut. Du hantierst in deinem Alltag mit Wärmebildkameras, Funkgeräten, Alarmanlagen, Kameraüberwachungssystemen, Waffen, Bewegungssensoren und Lageplänen. Deine Auftraggeber sind nicht nur Privatpersonen, sondern auch Baufirmen, Banken, öffentliche Träger oder Eventmanager.

Was sollte ich mitbringen?

Die optimalen Voraussetzungen um Fachkraft für Schutz und Sicherheit zu werden, sind technisches Verständnis, Teamfähigkeit, Umsicht, Verantwortungsbewusstsein, Sorgfalt und Präzision. Ein Bonus ist körperliche Fitness.

Was lerne ich während meiner Ausbildung?

In der Berufsschule erwirbst du die Fähigkeit, Rechtsverstöße und Delikte zu erkennen und einzuschätzen. Außerdem gibt es eine breite Palette an Sicherheitsmaßnahmen, die du kennenlernst und dann auch anwenden kannst. Natürlich hast du auch Unterricht in Nahkampf, Konfliktmanagement und Erster Hilfe. Zudem wird dein technisches Verständnis geschult und weiterentwickelt. Du kannst Überwachungssysteme unterscheiden, installieren und warten. Und dann gilt es natürlich auch, die Maßnahmen zu dokumentieren. Auch dafür erlernst du Strategien.

Wo kann ich meinen Traumjob lernen?

Einen Ausbildungsplatz findest du in der Regel bei Unternehmen für Sicherheits- und Schutzmaßnahmen. Möglich ist aber auch eine Bewerbung bei Veranstaltungsunternehmen.